Lass uns über Mut reden

Als ich meine Mutserie auf meinem Blog begann, hatte ich keinen Schimmer, wie sehr dieses Thema doch viele berührt und vor allem auch selbst betrifft. Was meine persönliche Mutreise anbelangt, so habe ich festgestellt, dass es für mich besser ist, immer ein bisschen zeitversetzt zu berichten und nicht alles 1 zu 1 und sofort online zu stellen. Zum einen, weil man Niederlagen erst mal verkraften muss und zum anderen natürlich auch, weil sich anbahnende Projekte oft einer Verschwiegenheitsverpflichtung unterliegen.

Um Euch aber dennoch mit weiteren Mutfolgen zu unterhalten, habe ich vor meinem Sommerurlaub bereits die Fühler ausgestreckt und bin auf die Suche gegangen nach Mutgeschichten von Menschen, die ihr Leben verändert haben. “Lass uns über Mut reden” weiterlesen

Von der Neugier…

Die Neugier ist ja bekanntermaßen eine treibende Kraft, die mich besonders in den letzten drei Jahren über verschlungene Pfade an traumhafte Ziele geführt hat. Im letzten Sommer brachte diese Wissbegier und Fragelust mich zu einem Telefonat.

Bei 30 Grad in der Hängematte schwingend telefonierte ich mit Andrea von Gedankenkessel, die ich noch nie persönlich getroffen hatte. Wir verfolgen uns lediglich gegenseitig auf Instagram. So kam es also, dass wir miteinander sprachen und uns gegenseitig Teile unserer Lebensgeschichten anvertrauten. Andrea ist eine sehr gute Zuhörerin und offen und neugierig. Ich erzählte ihr von einem Buch, das ich gerade lese. “Die Kunst ein kreatives Leben zu führen” von Frank Berzbach. Es hat mich in meinem Hängemattensommer (eine selbstverordnete 4-wöchige Sommerpause) begleitet und mir Denkanstöße gegeben, wie ich mich selbst vom Hamsterrad trennen und gleichzeitig weiterhin meiner Kunst und meinem kreativen Schaffen widmen kann.

Andrea nahm den Buchtipp auf, postete dazu etwas auf instagram, taggte Herrn Berzbach, der den Post kommentierte.

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Reiseherbst

Der Herbst im waschatelier ist den Reisen vorbehalten. Im September ging es schon zum Graphic Recorder Branchentreff (w28) nach Wien, nächste Woche bin ich auf der Buchmesse in Frankfurt und im November dann in Hannover zum Sketchnote-Barcamp, worauf ich mich auch schon sehr freue.

Meine kreative Arbeit dreht sich zur Zeit vorrangig um ein persönliches Projekt. All jene, die mir auf Instagram folgen, kennen es schon. “Das Buch zur guten Nacht” und “Die kleine Schlummernummer” sind mir so ans Herz gewachsen. Im letzten Jahr sind so viele Gedicht-Geschichten entstanden und auf Papier gelandet. Und nun? Nächster Schritt – ein Buch draus machen. Ich merke gerade, wie schwierig das ist, aber die Lyrik und die Illustration zusammen zu bringen, das wäre für mich eine perfekte Kombination. Nicht zuletzt auch deshalb, weil es mich an meine wunderbare Studienzeit (Literatur) erinnert.

Mehr gibt es hierzu noch nicht zu berichten, aber ich werde Euch gerne mit auf die Reise nehmen, wenn es etwas Neues hierzu gibt. Anbei findet Ihr ein Gedicht aus der kleinen Schlummernummer, das vor Kurzem entstanden ist.

 

Ich sehe Dich_Heike HaasNeulich nachts traf ich im Traum
meinen Herrn Pappa,
wir redeten die ganze Nacht.
Wie war das wunderbar.

Diese Nähe, diese Hände,
diese Stimme, dieser Blick,
ach, wie gerne hätte ich ihn
einfach nur zurück.

Bevor er geht, da sagt er noch
“bestelle bitte Grüße”
und lang’ seh ich noch in der Ferne
seine großen Füße.

 

 

Eure Heike aus dem [wa]schatelier Turmzimmer im Ostflügel

Sauerstoff

Ich bin zur Zeit auf einem ganz neuen Trip. Warum? Weil ich in diesem Jahr schon viel zu oft krank war, weil mein Privatleben mich extrem gefordert hat und nicht zuletzt, weil ich wochenlang durchgearbeitet habe.

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Intuition

Zu meiner Buchparty brachte eine sehr gute Freundin selbst gebastelte Buchstaben mit, die ihr kleiner Sohn für mich angefertigt hatte. Es war sozusagen ein kleines Rätsel für mich, und ich sollte die Buchstaben in die richtige Ordnung bringen, um heraus zu finden, was sie bedeuteten. ‘Heikes Buchparty’ war schließlich die Lösung.

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Nachdem ich die Reste des kleinen Festes verräumt, die Gummibärenschnullis in der Mittagshitze vom Tisch gekratzt und die leeren Limoflaschen vom Rasen geklaubt hatte, setzte ich mich hin und spielte mit den Buchstaben noch ein paar andere Varianten durch. Und dann kam mir die Idee, zu einem neuen Blogpost.

Während meiner Recherche zum Thema Abstraktion in der Visualisierung für mein Flipchartbuch, stieß ich auf die Arbeit einer österreichischen Wissenschaftlerin. “Intuition” weiterlesen