Löcher in der Luft

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Wieder auf Reisen.
Ich blicke in meinen Morgenkaffee. Müde Augen blicken zurück.
Das 3-Gänge-Menü gestern war reichlich. Wer kann so eine Menge essen?, frage ich mich und schütte Zucker in den Kaffee. Lächeln.

Der Morgenhimmel empfängt uns mit seinem schönsten Grau. Die ganze Nacht hat es geregnet. Den Goldfischteich vor unserem Hotel hat das nicht gestört. Wasser auf Wasser. Unser Zimmer direkt darüber.

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Das Plätschern schaffte es bis in meine Träume. Ich steh am Wasserfall, um mich herum grüne Lianen. Ich wache auf.
In Schwäbisch Hall. Die Bettdecke knistert, ich dreh mich noch mal um.

Einfach mal nichts tun, in einer fremden Stadt, der Dialekt ist geschwungen und lässig.
Löcher in die Luft starren tut so richtig gut. Dann entstehen Bilder im Kopf und im Herzen. Vielleicht auch auf Papier irgendwann.

Draußen wickelt sich der graue Himmel um die nackten Baumkronen. Wilhelm Busch wartet auf uns.

Eure Heike aus dem [wa]schatelier

Veröffentlicht mit Fotos von www.waschatelier.de©

4 Antworten auf „Löcher in der Luft“

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