Panik & Wandteppiche

Dänemarks Ostseeküste hat bei uns gestern ein Versprechen eingelöst. Feiner Sandstrand an flachen Ufern, das Meer beinahe karibisch blau und ein Himmel, der seine schönsten Wolkenschafe über uns her treibt.

Die Packung Sonne tüten wir selbstverständlich gleich ein und konservieren sie als Prickeln auf der Haut. Der Sand rieselt uns abends als Erinnerung an einen perfekten Urlaubstag aus den Haaren.

Tags darauf: Das Aros Museum in Aarhus ist einen Besuch Wert. Der 5-Meter-Boy sieht unglaublich echt aus. Die Haut, die Haare, die Falten an den Füßen. Wow!

Die Ausstellung von Grayson Perry lässt uns zunächst stutzig schmunzelnd zurück. Überall in seinen Kunstwerken (Wandteppiche, Vasen und Kleider) versteckte oder alles andere als unauffällig platzierte Penisse. Meiner Tochter ist etwas fade, als wir so dahin schlendern. “Geh Penisse zählen.”, sage ich. (Entrüstung, werter Leser, bitte jetzt!)

Später macht das Œfre dann doch Sinn für uns Kunstbanausen. V.a. der Saal mit der Wandteppichgeschichte.

Der Blick aus dem Regenbogenrundgang im 8. Stock am Ende unseres Besuches haut mich sprichwörtlich fast um. Die verzerrten Buntglasscheiben und die Höhe bewirken neben Schweißflecken unter meinen Achseln außerdem eine leichte Panik – und – einmaliger Nebeneffekt – auch wunderschöne Bilder auf meinem Handy.

Apropos Panik: “Panikherz” schreibt sich gerade in mein literarisches Gedächtnis ein, mit Sätzen wie “ihre Stimme klang wie Bananeneis schmeckt”.


Eure Heike …aus dem Urlaub

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