Schockstarre

Eigentlich hatte ich mir für heute ein kleines Arbeitspaket für das Homeoffice geschnürt, aber es kommt anders. Anfang letzter Woche war ich bereit für alle erforderlichen Umsetzungen, um das waschatelier und die Palastheimat (das neue Atelier, das ich vor einem Jahr gemietet habe) vor Corona in Sicherheit zu bringen. Ich informierte mich über die Fördermöglichkeiten,

Tuschetage

In der letzten Woche hängt die Sonne schräg über den Wolken. So richtig kommt sie nicht raus. Morgenfrost erstarrt den Efeu vor dem Haus. Kein Wind regt sich. Die schrabbeligen Sommerlampions hängen wie träge Meisenknödel am Baum im Garten. Lautlos und laublos. Langsam regt sich was im Haus. Kaffee zieht Duftfäden durch das Treppenhaus. Meister

Brainday im waschatelier

Am ersten Mai bezog ich mein neues Atelier in der südlichen Au am Kolumbusplatz in München. Nicht weit entfernt von meinem geliebten Untergiesing, das auf der anderen Seite der Humboldtstraße liegt. Ein reges Viertel, nette Cafés, kleine Lädchen und viele kleine süße Straßen zum Durchstreifen. Am Mühlbach haben sich einige Ateliers und Kreative angesiedelt, ich

Übermut

Meine Freundin A. erklärte mir im letzten Jahr, dass sie mit einem Mentor zusammen ihre persönlichen Werte erarbeitet habe. Eigene Werte zu definieren, erschien mir bislang immer gar nicht so einfach. Jedenfalls erklärte A. mir, dass einer ihrer Werte der Übermut sei. "Aha, oho", dachte ich bei mir, Übermut als Wert - sehr interessant. Was

Mut #04

Der kritische Leser wird vielleicht nach der Lektüre dieses Beitrags denken: "Ja und? Was war denn daran jetzt mutig?" Mag sein, dass es nicht immer Mut erfordert, den nächsten Schritt zu gehn, aber es kostet schon manches Mal Mut, etwas völlig Neues zu wagen. Ab dem Jahr 2015 tat ich das fast täglich. Es kostete