So geht das nicht

IMG_6857Wenn im Frühling die Vögel morgens um 5 Uhr wieder anfangen zu zwitschern, stehe ich auf, öffne das Fenster und lausche. Das ist so wunderschön, so einzigartig, so tröstlich und erinnert mich an das Jahr, in dem ich nach dem Winter den Trost der Vögel am meisten brauchte. Das Jahr, in dem der Winter so kalt und der Schnee so tief war. Und als es langsam wieder wärmer wurde, begannen die Vögel draußen wieder zu singen. Ein Weckruf.

Heute Früh haben sie auch wieder gezwitschert und ich liege im Bett und muss lächeln. Das ist anders als die Krähen, die im Sommer auf dem Dach stehen und wie irre gegen den Blechaufsatz des Kamins klopfen. Dann macht es “Dong Dong Dong” durchs ganze Haus. Meist so gegen 7 Uhr früh. Auf das Wochenende wird da keine Rücksicht genommen.

Und jetzt schneit`s wieder. So geht das nicht!

Freu mich auf den Samstag. Ein paar Malerinnen haben sich angemeldet und wir holen uns den Frühling selbst ins Haus. Wenn schon der Wettergott kein Einsehen hat. Zwei Plätze sind noch frei, wenn noch jemand Lust hat auf Blumen oder Gezwitscher. Kleine Führung durch die Vogel-Galerie inklusive.

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Bis Samstag dann

Eure Heike aus dem [wa]schatelier

Die Temptations

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Sie klopfen an die Scheibe. Sie sind zu zweit. Sie sind schräg.

Kaum habe ich das Fenster geöffnet, legen die beiden eine flotte Sohle auf Parkett.

Sie singen von Verführung und Hingabe, von Picknick am See, Sommer mit viel Himmel und vom Zauber heißer Vollmondnächte.

IMG_6864_2“Wir sind die Temptations!”, stellen sie sich vor.

“Eh klar”, denke ich bei mir und bin ihnen auf der Stelle heillos verfallen.

Der mit dem Federbuschel zwinkert mir zu und beginnt gleich wieder zu singen. Flirtet der mit mir?

“1 – 2 – …ich wünsch mir ne kleine Mietzekatze für mein Wochenendhaus…” Ah ja…

 

IMG_6865_2Selig sind die Verrückten, geht es mir durch den Kopf. Ich lehne mich zurück und genieße die Vorstellung.

Die Temptations live am 12.03.2016 beim nächsten Maltag im [wa]schatelier.

Eure Heike

warme Umarmung

IMG_6132_2Am Samstag falle ich mit vollem Magen, schweren Beinen und einem erfüllten Herzen in die Federn. Für den vollen Magen hat das griechische Essen gesorgt. Ein Helles dazu und gut wars.

Die schweren Beine waren dem Workshop geschuldet. Ein Maltag im waschatelier macht zwar glücklich, aber eben auch groggy.

Das erfüllte Herz rührt von der Begegnung, die ich machen durfte. Ein Schulfreund, den ich seit über 20 Jahren (!) nicht gesehen habe, besuchte mich im Atelier. Und dann steht da auf einmal jemand vor deiner Tür und lächelt und – Zack – eine warme Umarmung, von der man sich wünscht, sie möge Jahre dauern. Wie schön, lieber T., dass wir uns wieder haben.

Meine Künstler-Ladies legten sich indes am Samstag ordentlich ins Zeug. Kleine Kunstwerke mit Glitzer und Karachofarben entstanden, die gute Laune war zum Greifen nah. Spätestens, als wir vor dem Fenster noch eine Flasche Hugo rosé fanden.

Die wurde natürlich gleich geköpft. Und während ich mit M. anstoße und ein Lächeln in die Kamera schicke, malt L. völlig unbeirrt weiter. Vorbildlich! 😉

Kleine Geschenke gab es für die drei übrigens auch. Ein Abschiedsgeschenk aus dem Jahr 2015 und gleichzeitig auch ein Willkommensgeschenk für das Jahr 2016, denn das waschatelier geht mit Sicherheit in die nächste Runde. Einige von Euch haben ja Daumen gedrückt und das scheint geholfen zu haben.

Und mit Euch drein war es wieder einmal unglaublich witzig. Danke!

Hiphip hurra,

mit vollem Herzen grüßt Euch

Eure Heike aus dem [wa]schatelier

Flow und Reflektion

SandDer Tag beginnt früh. Kiste packen, Akku laden, schnell noch ein Kaffee und dann los. Um 9 Uhr bin ich am Samstag im waschatelier, Gabrielle singt mir meinen Morgensong und ich richte die Malplätze her. Draußen graut es – na, wo ist sie denn nun, die Sonne?

Pünktlich um kurz vor 10 klingelt es im Atelier und A. und L. stehen in der Tür, mit roten Wangen und einem freundlichen Lächeln. Schön, dann mal rein, Heizung ist schon an und Kaffee läuft.

Bildtransferund los

Heute haben wir das Motto “totaler Flow”, die Damen wollen Blumen malen, Mohn und Tulpen, Kornblumen und …na, wieder Mohn. Aber zuerst gibt es eine kleine Fingerübung zum Thema Bildtransfer. Also, erst mal wird ne Runde in der Zeitung gestöbert, auf der Jagd nach passenden Bildern und Buchstaben.

Dann werden die Leinwände mit Sand grundiert, damit wir später einen tollen Malgrund haben und die Blumen so richtig zur Geltung kommen.

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A mit Mohn

Während A. und L. eintauchen in Meeressand und Farbenrausch, mach ich Fotos vom Malwasser. Auch spannend.

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Der Tag verfliegt wie alle Maltage, nach dem Mittagessen besonders schnell, denn alles soll ja noch trocken werden. Schön war´s mit Euch beiden…ich freu mich auf den 14.11. – da gehts weiter mit kleinen Formaten, wer möchte und noch einmal Stripping.

Und nicht vergessen: Am 12.12. startet der Weihnachtskurs für all jene, die noch kleine Geschenke vorbereiten wollen.all

Eure Heike aus dem [wa]schatelier