Lass uns über Mut reden #02

(Titelfoto: Stephanie Kunde)

Weihnachten steht vor der Tür. Seid Ihr noch im Stressmodus, oder könnt Ihr die Füße heute schon hochlegen und Euch ein adventliches Päuschen gönnen? Für all jene, die sich vor dem großen Fest am Montag noch eine spannende Lektüre zum Thema Mut gönnen wollen, hab ich heute was parat.

Meine Mutserie mit interessanten Interviews über berufliche Veränderungen geht nämlich in die nächste Runde. Ich präsentiere Euch heute also Bettina,

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Das eine Leben

Mit der Mutserie habe ich scheinbar etwas losgetreten. Für mich persönlich die Entdeckung, dass es da draußen so viele gibt, die gerne beruflich etwas anderes machen würden und nicht wissen wie.

Zum anderen fallen mir mehr und mehr gehässige Stimmen auf, die das ganze Quereinsteigertum in der Illustration oder der Kunst abtun und belächeln. Klar, da gibt es Kitsch und einfach schlechtes Zeug. Aber mal ehrlich…wer bestimmt das? Ich persönlich würde mir von Jonathan Meese auch nicht unbedingt was ins Wohnzimmer hängen (nicht zuletzt deswegen, weil mir die Million dazu fehlt).

Also, was soll ich sagen? Wenn es aber nun mal glücklich macht?

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Mut Intro

Kräuter gepflanzt am ersten Tag ohne Job

“Mut” wird die neue Serie auf meinem waschatelier-Blog sein. Darin möchte ich Euch da draußen ein paar Einblicke gewähren in mein Dasein als freiberufliche Illustratorin, den Beginn der Selbstständigkeit, den Branchenwechsel mit 40, die Aufs und Abs, die täglichen Herausforderungen und alles eben, was dazu gehört.

Die Serie soll keine Aufforderung sein à la “schmeiß alles über Bord und mach dich selbstständig”. Es ist meine Geschichte und mit Sicherheit hätte ich alles anders angegangen, wenn ich beispielsweise alleinerziehende Mama gewesen wäre.  Ich hatte durch meinen Mann bestimmt auch eine gewisse Sicherheit und ein intaktes soziales Netz. Aber, warum diese Serie dennoch den Titel “Mut” trägt, könnt ihr im Folgenden lesen.

Ich freue mich über Anregungen, Kommentare oder auch gerne persönliche Nachrichten, wenn Euch eine bestimmte Frage unter den Nägeln brennt. Dann immer heraus damit!

Unter dem Hashtag #Mut könnt Ihr auf diesem Blog schließlich alle Teile der Serie finden und der Reihe nachlesen. Viel Spaß dabei.

Fangen wir mit ein paar harten Fakten an:

  • 2014 kündigte ich meinen unbefristeten Job

    SAMSUNG
    1. Tag ohne Job
  • ich war damals bereits über 40 Jahre alt
  • zum damaligen Zeitpunkt hatte ich keinen Plan, was ich künftig tun würde
  • wir sind ein Haushalt mit 1,5 Gehältern und waren bis dato immer auf mein Gehalt mit angewiesen
  • zum Zeitpunkt meiner Kündigung war mein Mann bereits seit drei Monaten krank und keiner wusste, was mit ihm los ist
  • wir haben zwei gemeinsame Kinder
  • am ersten Tag meiner Arbeitslosigkeit pflanzte ich im Garten Kräuter und war der glücklichste Mensch der Welt

Eure Heike aus dem [wa]schatelier

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