Von Wolken, Füchsen und Aliens

Der Sommer hat eine Pause eingelegt und schwemmt uns mit den Wassermassen davon. Die schwüle Luft macht müde, der Regen lässt einen kaum schlafen nachts , und ich sehne den Urlaub herbei, der noch in weiter Ferne ist. Derweil muntert mich ein wirklich schönes Strategieprojekt auf, das ich mit Elan begonnen habe und das mich auch noch eine Weile auf Trab halten wird. Wertschätzende Zusammenarbeit und gemeinsam am visuellen Strang ziehen. So macht Arbeit Spaß.

Die Serie 35 wächst und im Grunde wird sie im gleichen Atemzug auch wieder kleiner, denn ich bekomme immer wieder Kaufanfragen. Ein Drittel der bereits geklebten Collagen ist quasi schon verkauft. Eigentlich wollte ich eine Vernissage damit planen, aber Delta macht mir doch etwas Sorgen und so werde ich die Collagen, die bereits reserviert sind, demnächst an ihre neuen Besitzer versenden. Derweil klebe ich neue Hügellandschaften, Bäume und Wolken, Füchse, Wölfe und Aliens und hoffe, dass wir uns bald wieder so richtig unbeschwert begegnen können.

Ab Montag bin ich mit zwei lieben Kolleginnen, die längst zu meinen Freundinnen geworden sind, in der Akademie Kolbermoor, um beim Illustrator Quint Buchholz zu lernen. Es geht um das Thema “Bilder, die Geschichten erzählen” und wie man für Texte die passenden Bilder kreiert. Ich nehme einige meiner Gedichte mit, mal sehen, ob ich meine illustrative Stimme für die Kinderlyrik etwas mehr schulen kann.

Eine Woche bin ich weg, fernab der Palastheimat und der Familie, weg von Gedanken um die Arbeit und die Zukunft. Die letzten 365 Corona-Tage haben doch mehr Kraft gekostet als ich dachte und so tauche ich also zwischen einigen anderen Kreativen ab und tanke meine Reserven wieder auf. Darauf freue ich mich sehr. Wenn ich Zeit habe, ein bisschen Einblicke in unsere Arbeit zu geben, nehme ich Euch gerne mit.

Einen schönen Juli wünscht

Heike aus dem [wa]schatelier mit einer kleinen Anekdote zum Thema Inspiration.

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